Android-Feldtest hiermit für beendet erklärt

Mein Umstieg auf Zeit auf das Betriebssystem Android habe ich am 17. Mai angekündigt. Geplant war dieser Feldtest für knapp 4 Wochen. Nun – nach ziemlich genau 3 Wochen – ziehe ich ein Fazit.

Manche Dinge finde ich toll, wie z.B. die optionale Tastatur von SwiftKey und die Widgets im Lockscreen oder Homescreen. Allerdings habe ich die Widgets nicht genutzt. Bin dafür wohl nicht empfänglich. Die Tastatur werde ich vermissen… Aber wohl auch nur bis Herbst, da diese Funktion nun auch in Apple iOS 8 Einzug erhält.

Wie ich in dem Artikel zu Google Chrome, Pocket, Wunderlist, etc schon festgestellt habe, funktionieren die Apps der großen Anbieter nahezu identisch. Also weder pro noch contra.

Nun zu den negativen Erfahrungen. Die meisten Apps sind einfach hässlich, nicht intuitiv genug zu bedienen, haben einen eingeschränkten Funktionsumfang oder sind einfach gar nicht vorhanden. Ich will damit nicht sagen, dass ich die Arbeit der Programmierer besser machen könnte, aber aktuell steckt die Entwicklung immer noch in den Kinderschuhen. Und das ist mir nach knapp 5 1/2 Jahren Bestand am Markt ein Rätsel.

Warum stürzt mir die Kamera-App ab und ich muss das Smartphone neu starten? Ich will JETZT ein Foto machen und nicht in 3 Minuten. Dies ist mir 3 Mal passiert.

Warum stürzt das Smartphone ab, wenn ich mich morgens wecken lassen will. Ich habe tatsächlich 2 Mal den Alarm nicht aus bekommen und musste das Gerät hart ausschalten.

Unter’m Strich hat mich Android 4 nicht überzeugt. Ich bin nun also seit Freitag wieder iOS-Benutzer und glücklich damit. Leider muss ich noch bis Herbst warten, um echt großartige Features zu bekommen, die mir jetzt noch fehlen…

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Podcatcher

Ich höre sehr gerne und sehr viele Podcasts. Bisher kam bei mir Instacast und aktuell Pocket Casts auf dem iPhone zum Einsatz.

Aktuell teste ich AntennaPod. Leider ist hier die Playlist-Verwaltung rudimentär bzw. gar nicht vorhanden. Besonders hübsch ist es leider auch nicht. Pocket Casts ist auch für Android vorhanden. Wahrscheinlich werde ich es mir kaufen, da ich auf iOS damit zufrieden war.

Ich bin aber für jeden Vorschlag offen 🙂

Ein Vergleich (leider nicht mehr top-aktuell) ist auf einem Google Spreadsheet zu sehen. http://tinyurl.com/podcastclients

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Threema

Threema ist für mich der Messenger Nummer 1! Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und alles, was man sonst so braucht. Habe ich ja auch schon mal drüber geschrieben.

Leider kann man seine Kontakte und Chats nicht von iOS zu Android und andersrum übertragen. Ist auch bei den Jungs und Mädels von Threema nachzulesen. D.h. ich muss meine Kontaktliste erneut aufbauen. Da ich aber nur 1-2 Kontakte manuell eingegeben habe und der Rest per Adressbuch-Hash-Synchronisierung reingeflutscht ist, ist der Aufwand OK.

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Twitter

Bisher kam bei mir der grandiose Twitter-Client Tweetbot zum Einsatz. für Android bin ich schon vor einiger Zeit über Falcon Pro gestolpert. Der Funktionsumfang deckt sich denke ich sehr stark mit Tweetbot. Multiaccount, Bildervorschau und was weiß ich für ein Schnick-schnack. Leider ist die Registrierung des Clients etwas tricky. Da Twitter nur eine bestimmte Anzahl an Tokens für die App-Entwickler raus gibt und die von Falcon Pro schon aufgebraucht sind, muss man sich selbst ein Developer-Account bei Twitter klicken und eine eigene App anmelden. Mit dem dort angezeigten API-Key kann man Falcon Pro nach einer wilden Aktivierung freischalten.

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Google Chrome, Pocket, Wunderlist – same same

Als Browser nutze ich schon seit langem Google Chrome. Hier gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Die App lässt sich genau so, wenn nicht sogar besser bedienen, als auf dem iPhone.

Auch Pocket, die Wunderlist, Flickr, Google Maps, die HVV-App, Yelp und UP laufen auf beiden Plattformen nahezu identisch. Zumindest soweit ich bisher testen konnte.

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: E-Mail

Als Mail-Applikation kommt bei mir aktuell K-9 zum Einsatz. Bisher habe ich alle Funktionen gefunden, die ich benötige. Zusätzlich kann K-9 auch Mails mit PGP/GPG signieren und verschlüsseln. Solch eine Mail-Applikation fehlt mir auf dem iPhone.

Leider sind bisher viele Apps nicht sonderlich schick gestaltet, wozu auch K-9 gehört. Ich hoffe, dass sich das mittelfristig nochmals ändert…

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Die Telefon-App

Über die Telefon-App kann ich leider noch nicht so viel sagen. Meine Vorbereitung auf diese Artikel-Serie hat schon vor einigen Tagen begonnen, allerdings nutze ich das Nexus erst seit gestern produktiv.

Eine Suche ist integriert, ich habe Zugriff auf den Verlauf, auf alle Kontakte und auf den Ziffernblock. Die letzten Kontakte werden auch groß mit ihrem Bild dargestellt. Bisher sieht es erstmal ganz OK aus. Ich schätze mich nicht als Vieltelefonierer ein, aber vielleicht werde ich diesen Artikel in ein paar Tagen oder Wochen aktualisieren, wenn ich weitere Erfahrungen gesammelt habe.

Leider gibt es die „Visual Voicemail“ soweit ich weiß nur unter iOS. Das Feature gefällt mir sehr, was schonmal ein kleiner Minuspunkt ist.

Weiteres später…

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Umstieg auf Android

Im Sommer 2013 habe ich Ingress entdeckt. Da es die App aber nur für Android gibt (zwischendurch auch mal für iOS, aber in hässlich, nicht funktional, nicht offiziell und mit hoher Wahrscheinlichkeit des Spielausschlusses), habe ich mir seinerzeit ein Google Nexus 4 von LG gekauft. Zum Ende des Jahres ist allerdings meine Spielaktivität eingeschlafen und das Smartphone gammelte nur noch rum. Was nicht heißt, dass es zu Ingress-Zeiten vollumfänglich genutzt wurde – mein Haupt-Smartphone blieb das iPhone 5.

Nun will ich aber mal einen Umstieg wagen. Da ich aber noch nicht weiß, ob dies klappen wird und ich mit dem Android-Betriebssystem zufriedener sein werde, werde ich diese Umstiegsphase zeitlich begrenzen und ein Fazit ziehen. Ich dachte so an 4 Wochen.

Ich werde hier jede wichtige App und Systemeinstellung von meinem iPhone in einem separaten Artikel aufgreifen und ein paar Zeilen dazu schreiben.

Mein Nexus ist seit kurzem gerootet und es läuft CyanogenMod auf dem Gerät.

Was soll das ganze? Ich habe festgestellt, dass ich im iOS-Umfeld doch sehr eingeschränkt bin und seitens Apple leider zu viel diktiert wird. Viele Features sind mit der Zeit von Android in das iOS übergewandert (Lockscreen o.ä.), aber leider ist dies nicht immer genug. Ich versuche relativ neutral an die Sache ranzugehen und habe ausgesprochen wenig Lust auf das Betriebssystem-gebashe… Wenn ich am Ende zu dem Schluss komme, dass ich doch bei meinem iPhone bleibe, dann bestimmt nicht mit den Worten „iOS war eh immer viel besser und ich hab’s euch ja immer gesagt“ auf den Lippen. 😉 Wir werden sehen…

Nun zur Bestandsaufnahme…

Weiterlesen

Project 365

Die Idee ist nicht neu, aber trotzdem hat Bernd auf rosenblut.org etwas losgetreten. Er veröffentlicht jeden Tag ein Foto, was er z.B. mit seinem iPhone macht. Das ganze wird so etwas wie ein Foto-Tagebuch. Ich habe mir gedacht, dass ich auch mal probieren möchte, ob ich es bis zum 31.12.2011 durchhalte.

Deshalb habe ich ein Blog hierfür bei Posterous gestartet.
Hier der Link: http://project-365.posterous.com/

Meine Informationsflut #3

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von meiner kleinen Artikelserie.

Hier geht es nun um Twitter.

[singlepic id=3 w=200 h=200 float=right]Wie schon in Teil 2 beschrieben, kann Adium auch Twitter. Allerdings nutze ich für Twitter das weit aus bessere Programm Tweetie. Tweetie holt regelmäßig sämtliche Tweets ab und symbolisiert dies mit einem kleinen roten Badge im Dock. Auch in der Statusleiste oben wird das graue Tweetiesymbol bei neuen Nachrichten blau. Tweetie kann mehrere Twitter-Accounts verwalten, eine Suche durchführen und diese auch speichern und Bilder (z.B. über Twitpic) in einem schicken Popup anzeigen.

Auch auf meinem iPhone nutze ich zum lesen meiner Timeline Tweetie. Hier ist es meiner Meinung nach umschlagbar. 🙂

Alle Artikel der Serie findest du hier.