Adobe Lightroom – ein Katalog auf 2 Rechnern

Wenn ich Fragen im Netz lese/höre, wie man Lightroom auf mehreren Rechnern nutzt, läuft es meist auf folgende Empfehlung raus:

  • öffne Lightroom
  • wähle einen Ordner oder eine (smarte) Sammlung aus
  • klicke auf Datei – Als Katalog exportieren…
  • speichere den neuen Katalog mittels Export-Dialog auf eine externe Festplatte (oder ein anderen portables/zentrales Medium)

Ich finde dies etwas unglücklich. So hat man nur einen Teil seiner Bilder bei sich. Und wie der Re-Import in den Hauptkatalog aussieht, will ich gar nicht wissen.

Ich mache es mir da etwas einfacher. Ich nutze nur einen Katalog, der automatisch auf mein Notebook synchronisert. Ich importiere meine Bilder nach einem Shooting in Lightroom und lasse sie automatisch in Ordner nach Jahren, Monaten und Tagen importieren. Parallel dazu liegt ein Ordner namens „Lightroom“, der nur meinen Katalog (und dessen Backups) enthält. Ein weiterer Ordner heißt „MBA“ – dazu später mehr. Zusätzlich habe ich für die Bilder der letzten 1-3 Jahre Smart Previews erstellt, die sich dann ebenfalls im Katalog befinden.

Bildschirmfoto 2015-02-27 um 21.42.57Diesen Katalog-Order „Lightroom“ und den Ordner „MBA“ synchronisiere ich nun mit Bittorrent Sync zu meinem Notebook.

So habe ich alle (aktuellen) Bilder immer dabei und kann dank „Smart Previews“ die Bilder in vollem Umfang bearbeiten, korrigieren, zuschneiden und taggen.

Der Weg zurück

Wenn ich nun Bilder eines Shootings schon mobil importiere, mache ich das in den Ordner „MBA“. Auch hier drunter werden die Bilder von Lightroom automatisch in Ordner nach Datum sortiert. Jetzt kann ich natürlich den vollen Lightroom-Funktionsumfang nutzen. Vorteil: Beim taggen der Bilder steht mir die komplette History meiner Stichwörter zur Verfügung (da es ja nur ein Katalog ist).

Wenn ich nun wieder zu Hause bin, öffne ich nur mein Notebook, starte parallel meinen iMac und lasse Bittorrent Sync den Rest machen. Die beiden Ordner „Lightroom“ (mit dem Katalog) und der Ordner „MBA“ (mit den neuen Bildern) landen an passender Stelle auf meinem Hauptrechner.

Da die Ordnerstruktur auf meinem Rechnern die gleiche ist, stimmen natürlich sämtliche Dateipfade und alle Bilder sind in Lightroom zugreifbar.

Weil Ordnung so toll ist – und natürlich auch um wieder Platz auf dem Notebook zu schaffen – verschiebe ich in Lightroom die Bilder aus dem Ordner „MBA“ in meinen Haupt-Bilderordner. Sofort unterstützt mich Bittrorrent Sync wieder und synchronisiert den nun leeren MBA-Ordner wieder zum Notebook.

Warum nur der Katalog?

Warum synchronisiere ich nur den Katalog und nicht meinen gesamten Bilderordner inklusive aller Rohdaten? Ganz einfach: Zu wenig Platz.

Auf dem MacBook Air habe ich nicht so viel Platz zur Verfügung, um alle Bilder parat zu haben. Aber das ist ja dank Smart Previews auch gar nicht notwendig.

Mein Lightroom-Katalog selbst hat aktuell ca. 8GB, die Rohdaten (JPEGs oder RAWs bzw. DNGs) schlagen mit knapp 70GB zu buche.

Android-Feldtest hiermit für beendet erklärt

Mein Umstieg auf Zeit auf das Betriebssystem Android habe ich am 17. Mai angekündigt. Geplant war dieser Feldtest für knapp 4 Wochen. Nun – nach ziemlich genau 3 Wochen – ziehe ich ein Fazit.

Manche Dinge finde ich toll, wie z.B. die optionale Tastatur von SwiftKey und die Widgets im Lockscreen oder Homescreen. Allerdings habe ich die Widgets nicht genutzt. Bin dafür wohl nicht empfänglich. Die Tastatur werde ich vermissen… Aber wohl auch nur bis Herbst, da diese Funktion nun auch in Apple iOS 8 Einzug erhält.

Wie ich in dem Artikel zu Google Chrome, Pocket, Wunderlist, etc schon festgestellt habe, funktionieren die Apps der großen Anbieter nahezu identisch. Also weder pro noch contra.

Nun zu den negativen Erfahrungen. Die meisten Apps sind einfach hässlich, nicht intuitiv genug zu bedienen, haben einen eingeschränkten Funktionsumfang oder sind einfach gar nicht vorhanden. Ich will damit nicht sagen, dass ich die Arbeit der Programmierer besser machen könnte, aber aktuell steckt die Entwicklung immer noch in den Kinderschuhen. Und das ist mir nach knapp 5 1/2 Jahren Bestand am Markt ein Rätsel.

Warum stürzt mir die Kamera-App ab und ich muss das Smartphone neu starten? Ich will JETZT ein Foto machen und nicht in 3 Minuten. Dies ist mir 3 Mal passiert.

Warum stürzt das Smartphone ab, wenn ich mich morgens wecken lassen will. Ich habe tatsächlich 2 Mal den Alarm nicht aus bekommen und musste das Gerät hart ausschalten.

Unter’m Strich hat mich Android 4 nicht überzeugt. Ich bin nun also seit Freitag wieder iOS-Benutzer und glücklich damit. Leider muss ich noch bis Herbst warten, um echt großartige Features zu bekommen, die mir jetzt noch fehlen…

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Threema

Threema ist für mich der Messenger Nummer 1! Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und alles, was man sonst so braucht. Habe ich ja auch schon mal drüber geschrieben.

Leider kann man seine Kontakte und Chats nicht von iOS zu Android und andersrum übertragen. Ist auch bei den Jungs und Mädels von Threema nachzulesen. D.h. ich muss meine Kontaktliste erneut aufbauen. Da ich aber nur 1-2 Kontakte manuell eingegeben habe und der Rest per Adressbuch-Hash-Synchronisierung reingeflutscht ist, ist der Aufwand OK.

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Twitter

Bisher kam bei mir der grandiose Twitter-Client Tweetbot zum Einsatz. für Android bin ich schon vor einiger Zeit über Falcon Pro gestolpert. Der Funktionsumfang deckt sich denke ich sehr stark mit Tweetbot. Multiaccount, Bildervorschau und was weiß ich für ein Schnick-schnack. Leider ist die Registrierung des Clients etwas tricky. Da Twitter nur eine bestimmte Anzahl an Tokens für die App-Entwickler raus gibt und die von Falcon Pro schon aufgebraucht sind, muss man sich selbst ein Developer-Account bei Twitter klicken und eine eigene App anmelden. Mit dem dort angezeigten API-Key kann man Falcon Pro nach einer wilden Aktivierung freischalten.

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Google Chrome, Pocket, Wunderlist – same same

Als Browser nutze ich schon seit langem Google Chrome. Hier gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Die App lässt sich genau so, wenn nicht sogar besser bedienen, als auf dem iPhone.

Auch Pocket, die Wunderlist, Flickr, Google Maps, die HVV-App, Yelp und UP laufen auf beiden Plattformen nahezu identisch. Zumindest soweit ich bisher testen konnte.

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: E-Mail

Als Mail-Applikation kommt bei mir aktuell K-9 zum Einsatz. Bisher habe ich alle Funktionen gefunden, die ich benötige. Zusätzlich kann K-9 auch Mails mit PGP/GPG signieren und verschlüsseln. Solch eine Mail-Applikation fehlt mir auf dem iPhone.

Leider sind bisher viele Apps nicht sonderlich schick gestaltet, wozu auch K-9 gehört. Ich hoffe, dass sich das mittelfristig nochmals ändert…

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Die Telefon-App

Über die Telefon-App kann ich leider noch nicht so viel sagen. Meine Vorbereitung auf diese Artikel-Serie hat schon vor einigen Tagen begonnen, allerdings nutze ich das Nexus erst seit gestern produktiv.

Eine Suche ist integriert, ich habe Zugriff auf den Verlauf, auf alle Kontakte und auf den Ziffernblock. Die letzten Kontakte werden auch groß mit ihrem Bild dargestellt. Bisher sieht es erstmal ganz OK aus. Ich schätze mich nicht als Vieltelefonierer ein, aber vielleicht werde ich diesen Artikel in ein paar Tagen oder Wochen aktualisieren, wenn ich weitere Erfahrungen gesammelt habe.

Leider gibt es die „Visual Voicemail“ soweit ich weiß nur unter iOS. Das Feature gefällt mir sehr, was schonmal ein kleiner Minuspunkt ist.

Weiteres später…

Artikel aus der Serie Android-Feldtest.

Android-Feldtest: Umstieg auf Android

Im Sommer 2013 habe ich Ingress entdeckt. Da es die App aber nur für Android gibt (zwischendurch auch mal für iOS, aber in hässlich, nicht funktional, nicht offiziell und mit hoher Wahrscheinlichkeit des Spielausschlusses), habe ich mir seinerzeit ein Google Nexus 4 von LG gekauft. Zum Ende des Jahres ist allerdings meine Spielaktivität eingeschlafen und das Smartphone gammelte nur noch rum. Was nicht heißt, dass es zu Ingress-Zeiten vollumfänglich genutzt wurde – mein Haupt-Smartphone blieb das iPhone 5.

Nun will ich aber mal einen Umstieg wagen. Da ich aber noch nicht weiß, ob dies klappen wird und ich mit dem Android-Betriebssystem zufriedener sein werde, werde ich diese Umstiegsphase zeitlich begrenzen und ein Fazit ziehen. Ich dachte so an 4 Wochen.

Ich werde hier jede wichtige App und Systemeinstellung von meinem iPhone in einem separaten Artikel aufgreifen und ein paar Zeilen dazu schreiben.

Mein Nexus ist seit kurzem gerootet und es läuft CyanogenMod auf dem Gerät.

Was soll das ganze? Ich habe festgestellt, dass ich im iOS-Umfeld doch sehr eingeschränkt bin und seitens Apple leider zu viel diktiert wird. Viele Features sind mit der Zeit von Android in das iOS übergewandert (Lockscreen o.ä.), aber leider ist dies nicht immer genug. Ich versuche relativ neutral an die Sache ranzugehen und habe ausgesprochen wenig Lust auf das Betriebssystem-gebashe… Wenn ich am Ende zu dem Schluss komme, dass ich doch bei meinem iPhone bleibe, dann bestimmt nicht mit den Worten „iOS war eh immer viel besser und ich hab’s euch ja immer gesagt“ auf den Lippen. 😉 Wir werden sehen…

Nun zur Bestandsaufnahme…

Weiterlesen

Multi-Boot-Stick mit OS X

Da ich mir aus Gründen meinen Multi-Boot-Stick mit OS X 10.6, 10.7, 10.8, 10.9 und allen Systemupdates zerschossen habe, muss ich mir gerade einen neuen bauen. Ich nutze die Chance, um es mal zu dokumentieren. BTW: Der Lion Disk Maker bzw. Disk Maker X löscht alle Partitionen auf einem Stick, obwohl man nur eine Partition ausgewählt hat.

Partitionieren

Ich nutze hierfür ein 64GB Stick. Es wird für einen Bootstick meist ein 8GB-Stick empfohlen. Deshalb partitioniere ich meinen Stick mit 5 Partitionenen. 4*8GB und 1*32GB für Systemupdates.

Partition

10.9

Als nächstes lade ich mir das Mavericks-Update aus dem Mac App Store. Hier wird gleich die Vollinstallation mit 10.9.2 geladen und nicht nur 10.9.0.

Um nun die 10.9-Partition zu beschreiben, gebe ich folgenden Befehl ein:

sudo /Applications/Install OS X Mavericks.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/10.9 --applicationpath /Applications/Install OS X Mavericks.app/ --nointeraction

Wenn dies durch ist, passe ich sowohl die Beschriftung der Partition (durch einfaches umbenennen im Finder), als auch die Beschriftung während des bootens an:

sudo bless --folder /Volumes/10.9/ -label "10.9"

Die Beschriftung ist auf einem neuen iMac Late 2013 (dünnes Modell) aber seltsamerweise nicht sichtbar. Deshalb ändere ich noch die Icons der entsprechenden Partition und setze ein Bild passend zum Betriebssystem.

10.8

Auch 10.8 lade ich mir aus dem Mac App Store. Hier gehe ich wie in diesem Artikel beschrieben vor. Inhalt der Installations.app anzeigen lassen, InstallESD.dmg aus dem Ordner „Contents/Shared Support“ mounten und mit dem Festplattendienstprogramm wiederherstellen (links das DMG auswählen, dann rechts „Wiederherstellen“ auswählen und die 10.8er Partition vom Stick auf das „Zielmedium“ draggen.

10.7

Hier ist die Vorgehensweise exakt wie bei 10.8.

10.6

Die 10.6er Startpartition muss ich später mal wiederherstellen. Habe aktuell keine Install-DVD parat, um mir davon ein Image zu ziehen.

Songs mit Lyrics versehen

Vor einiger Zeit habe ich bereits eine funktionierende Infrastruktur gehabt, um Songs in meiner iTunes-Bibliothek auf dem Mac mit Songtexten auszustatten. Durch diverse Systemupdates funktioniert dies aber nicht mehr, sodass ich mich neu umschauen musste.

In iOS6 ist die Liedtextanzeige auch rausgefallen, mit dem aktuellen Update auf iOS7 aber wieder zurück gekommen.

Welche Songs haben keine Lyrics?

Um herauszufinden, welche Songs keine Lyrics enthalten, würde ich normalerweise eine Smart-Playlist bauen. Leider gibt es das Kriterium “Lyrics” nicht. So muss man sich also mit einem AppleScript zu helfen wissen.

tell application "iTunes"
  if exists playlist "No Lyrics" then
    delete playlist "No Lyrics"
  end if
  make new playlist with properties {name:"No Lyrics"}
  duplicate (every track of playlist 1 whose lyrics is equal to "") to playlist "No Lyrics"
end tell

Nach Ausführung dieses Scripts hast du eine neue Playliste namens “No Lyrics”, in der sich alle Songs ohne Lyrics befinden.

Du kannst auch folgende Zeile nutzen, um nur ein bestimmte Playliste zu filtern:

  duplicate (every track of playlist "Name der Playliste" whose lyrics is equal to "") to playlist "No Lyrics"

Diese Maßnahme ist aber rein informell. Du kannst den nächsten Schritt auch durchführen, ohne diese Liste generiert zu haben.

Songs mit Lyrics ausstatten

Um nun auf Lyrics-Suche zu gehen, benötigst du das Programm Get Lyrical. Die Bedienung ist selbsterklärend. Tracks in iTunes auswählen und in der App auf “Auswahl taggen” klicken. Sollte ein Song bereits Lyrics enthalten, kommt folgende Abfrage:

Get Lyrical - Liedtexte überschreiben

Nach ein paar Minuten Wartezeit sollten der Großteil deiner Songs Lyrics enthalten.

Mikrofon

CC BY 2.0 Some rights reserved by LifeSupercharger http://www.flickr.com/photos/8047705@N02/5344906827/

Lyrics anzeigen

iTunes selbst kann die Lyrics anzeigen. Dies ist aber nicht sehr komfortabel. In den Informationen des Songs (CMD+I) gibt es einen Reiter namens “Lyrics”.

Die App “Get Lyrical” kann ebenfalls die geladenen Lyrics anzeigen. Nach einem Klick auf den jeweiligen Button mit dem Auge werden die Lyrics in einem Quicklook-Fenster angezeigt.